Ersatz des Initiators für die Polymerisation freier Radikale

Ein kleiner Nischenhersteller von Elektronikrohstoffen kaufte neue Technologien zur detaillierten Darstellung der Synthese eines Polymers in einer Lösemittellösung, die es ihm ermöglichte, sein Produktportfolio zu erweitern. Er benötigte einen Vertragshersteller, um dieses neue Polymergrundmaterial zu skalieren und herzustellen.

Die Skalierung umfasste:

  • Erste Laborarbeiten unter Verwendung des gekauften Verfahrens zeigten eine Inkonsistenz der Produkteigenschaften aufgrund der geringen Löslichkeit des Initiators in dem für die weitere Verarbeitung erforderlichen Lösungsmittel.
  • Laborarbeiten an einem alternativen, löslicheren Initiator ergaben akzeptable Materialien, mussten jedoch durch Pilotversuche validiert werden, um genügend Material für reale Anwendungstests bereitzustellen.

Der Kunde wollte beide Prozesse skalieren, um festzustellen, ob seine gekaufte Technologie die beste Leistung erbringt:

  • Ein 1T-Versuch wurde unter Verwendung aliquoter Zusätze von Initiatoraufschlämmung alle 5 Minuten durchgeführt. Dies war zwar kein praktikables Verfahren, zeigte aber, dass die gekaufte Technologie die erforderliche Leistung erbrachte.
  • Unter Verwendung des von Witton vorgeschlagenen alternativen Initiators wurde ein zweiter 1T-Versuch durchgeführt, der eine nahezu identische Leistung, jedoch mit einem kommerziell praktikablen Verfahren, ergab.

Das Produkt wird derzeit unter Anwendung des zweiten Verfahrens erfolgreich hergestellt.